LEXIKON
AVL
Autobus de la Ville de Luxembourg – Luxemburger Stadtverkehrsbetriebe
Bahnkörper
Fläche, auf der die Gleise der Straßenbahn verlegt werden.
Bauplanung und Architektur
Für die Konzipierung des Tramprojekts und die Koordinierung der am Bau beteiligten Unternehmen zuständige Planungsbüros.
Betriebsleitstelle
Zentrale Kontrollstelle, die den Verkehrsfluss und die Sicherheit der Fahrgäste gewährleistet. Hier kann das Personal auf Kontrollbildschirmen die einzelnen Züge verfolgen, das Streckennetz überwachen und, wenn nötig, sofort eingreifen.
C.R.M.
Centre de remisage et de maintenance – Betriebshof (oder auch Depot). Hier werden die Straßenbahnzüge gereinigt, gewartet und abgestellt, wenn sie sich nicht in Betrieb befinden. Die Dienststellen der Betreibergesellschaft der Straßenbahn befinden sich ebenfalls hier. So ist zum Beispiel auch die Betriebsleitstelle hier angesiedelt.
Fahrzeug
Ein Straßenbahnfahrzeug ist ein schienengebundenes Fahrzeug des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).
Haltestelle
Ort, an dem Fahrgäste ein- und aussteigen. Der Bahnsteig befindet sich auf Höhe des Fahrraumbodens, was einen leichten und sicheren Fahrgastwechsel erlaubt, insbesonders für ältere Menschen, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen. Fahrgäste können sich an den Haltestellen zudem über Abfahrtszeiten informieren, Fahrscheine kaufen und bei Bedarf mit der Betriebsleitstelle (PCC) in Verbindung treten.
Héienhaff
Am Héienhaff wird in unmittelbarer Nähe der Autobahnanschlussstellen Senningerberg und Cargocenter ein neuer Knotenpunkt mit Park-and-ride entstehen.
Mittlere Fahrgeschwindigkeit
Durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit einer Straßenbahn. Mit einberechnet wird unter anderem die Haltezeit an den Haltestellen. Die mittlere Fahrgeschwindigkeit der Straßenbahn in Luxemburg wird etwa 20 km/h betragen.
Multimodalität
Verbindung verschiedener Transportmodi, die bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfaches und schnelles Umsteigen von einem Verkehrsmittel auf ein anderes ermöglichen (z.B. von Bus auf Tram).
Niederflurwagen
Die Ebene des Fahrzeugbodens befindet sich auf Bahnsteighöhe, so dass keinerlei Höhenunterschiede zu überwinden sind. Auch im Innenraum gibt es keine Höhenunterschiede. Der einfache Zustieg ist somit auch für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und ältere Fahrgäste gewährleistet.
Personen mit eingeschränkter Mobilität
Alle Personen, deren Beweglichkeit dauerhaft oder zeitweilig eingeschränkt ist, so zum Beispiel Personen mit sensorischen oder geistigen Behinderungen, Personen im Rollstuhl oder mit Gehhilfe, ältere Menschen, Schwangere, Personen mit schwerem Gepäck und Personen mit Kindern (auch im Kinderwagen). (Definition des Min. du Développement Durable Français)
RGTR
Régime général des transports routiers – Regionalverkehrsbetriebe: Sie unterstehen der Verkehrsabteilung des Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen. Sie bedienen mit ihren Bussen die Ortschaften des Landes dank eines sehr dichten Verkehrsnetzes aus mehr als 300 Linien mit interkommunalen und grenzübergreifenden Verbindungen.
Straßenbahn
Die Straßenbahn (oder Tram) ist ein öffentliches Verkehrsmittel zur Fahrgastbeförderung im städtischen oder städteverbindenden Verkehr. Sie fährt auf Schienen, die auf einem eigenen Gleisbett verlegt werden oder auf in die bestehende Fahrbahn eingelassenen Rillenschienen. Heutzutage werden die meisten Straßenbahnen mit elektrischer Energie betrieben.
Öffentliches Verkehrsmittel mit besonderem Bahnkörper
Als öffentliches Verkehrsmittel mit besonderem Bahnkörper verfügt die Tram über eine eigens für sie reservierte Fahrspur.
Das Starkstromsystem
Zwischen der Roten Brücke und dem Hauptbahnhof fährt die Tram ohne Oberleitung. An jeder Haltestelle laden sich so genannte Super-Kondensatoren über einen Ladekontakt unter dem Fahrzeug auf, das sich für 20 Sekunden ans Stromnetz anschließt. Somit verfügt die Tram über genügend Energie, um bis zur nächsten Haltestelle zu gelangen.
