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Das Projekt Tram im Herzen der Hauptstadt Luxemburg nimmt konkret Gestalt an.

Noch vor dem Sommer wird Luxtram den Hersteller der Straßenbahnzüge für Luxemburg auswählen. Die Arbeiten an den Wartungs- und Lagerhallen haben begonnen.

Mit Ankunft der Straßenbahn wird das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr in Luxemburg-Stadt deutlich verbessert. Auch landesweit verbessert die Tram die Mobilität bei größtmöglichem Komfort und Sicherheit für die Nutzer.

Ökologischer, schneller, regelmäßiger und sicherer: ein vierfaches Plus für die Tram in der Stadt. Und das bei einem vierfachen Transportvolumen!

Photo Tram 1500 pxl

Luxemburg,  den 09 März 2015 –  Das Projekt Tram ist auf dem Weg. «In den nächsten Wochen fällt die Entscheidung über den Hersteller der Straßenbahnzüge. Die Lieferung ist für Anfang 2017 geplant», erläutert André Von Der Marck, Generaldirektor von Luxtram. « Dieses für die Stadt Luxemburg richtungsweisende und strukturgebende Projekt wird einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes leisten. Das Gesamtpaket für den öffentlichen Personennahverkehr bestehend aus Bus, Bahn, P+R und intermodalen Knotenpunkten wird rund um die Tram komplett neu geschnürt. Das Ergebnis: ein ganz neu gestaltetes Mobilitätskonzept für die Stadt Luxemburg.»

Energiesparend und 100% elektrisch.

Die Tram, die in wenigen Monaten durch unsere Straßen fahren wird, ist ein ökologisches Transportmittel. Nur mit Strom betrieben produziert sie auf allen Strecken keinerlei Emissionen und gibt keine Feinstaubpartikel in die Atmosphäre ab. « Die Tram ist aus energetischer Sicht « sauber », und zwar in allen Stadtvierteln, die sie durchfährt. Die Tram ist das innerstädtische Verkehrsmittel mit dem niedrigsten Energieverbrauch pro km und pro transportierter Person», präzisiert André Von Der Marck.

10.000 Reisende pro Stunde in jede Richtung.

Die Vorteile der Tram beschränken sich nicht nur auf  ökologische Aspekte:  ihr größter Vorteil ist ohne jeden Zweifel ihre Kapazität. Pro Zug kann die Tram bis zu 450 Personen befördern. Im Drei-Minuten-Takt kann die Tram fast 10.000 Passagiere pro Stunde und Richtung transportieren. Der Bus schafft in dieser Zeit bestenfalls 2.500 Passagiere.  « Unsere Tramzüge werden 45 m lang und 2,65 m breit sein, mit acht Doppeltüren auf jeder Seite – und sind damit vier Mal so effizient wie Busse. Insbesondere durch die eigene Trassenführung bekommt die Tram Priorität vor allen anderen Fahrzeugen und hat damit eine höhere Reisegeschwindigkeit  als der Bus. »

Design, Komfort und Sicherheit  – die weiteren großen Vorteile der Tram.

Ein besonderes Augenmerk wird auf das Image der Straßenbahn gelegt. « Aus Rücksicht auf das architektonische und historische Erbe fährt die Tram in der Innenstadt ohne Oberleitungen », erläutert der Direktor. « Auf dem Kirchberg fährt die Tram auf begrünten Gleisen. Damit bekommen die Züge ein an die Stadt angepasstes smart design. Die Transparenz der Fahrzeuge mit großzügig verglasten Flächen ermöglicht den Nutzern einen sehr guten Ausblick. » Zwischen Bahnsteig und Zug sind keine Stufen, so dass alle Passagiere, vor allem auch Personen mit eingeschränkter Mobilität, problemlos und bequem ein- und aussteigen können. Durch die mit fast 2,65 Metern sehr breite Nutzfläche kann man sich auch im Innern der Waggons gut bewegen. Die Information der Passagiere ist sehr effizient mit frontalen und seitlichen Anzeigentafeln außen, Anzeigentafeln innen und parallel dazu akustischen Fahrgastinformationen. Zu Sicherheitszwecken wird es eine integrierte Videoüberwachung geben und für den Notfall in jedem Waggon einen automatisierten Defibrillator.

Das tragende Element einer neuen urbanen Mobilität.

« Mit unserem zukunftsweisenden Tramprojekt ist die Stadt Luxemburg gut gewappnet für  die Herausforderungen eines modernen Mobilitätskonzeptes. Komplementär zu den anderen derzeit genutzten Mitteln des öffentlichen Transports,  wird sie der Mobilität in der Stadt ein neues Gesicht geben», präzisiert André Von Der Marck. « . Wenn wir das demografische Wachstum Luxemburgs, die Anziehungskraft des Landes und die Verkehrsüberlastung zu Stoßzeiten betrachten, geht kein Weg vorbei an einem nachhaltigen Mobilitätskonzept für die nächsten Jahrzehnte. Vor diesem Hintergrund ist die Tram das urbane Rückgrat in einem Gesamtmobilitätspaket aus Zug, Bus, Park & Ride, Fahrrad und zu Fuß gehen.»

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