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Ein symbolischer Akt auf dem Weg zur künftigen Tramlinie für Luxemburg

Luxemburg, den 18 September 2015 – Heute haben François Bausch, Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, Lydie Polfer, Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg und Jean Schiltz, Erster Schöffe der Gemeinde Niederanven, zusammen mit den Verantwortlichen von Luxtram S.A. den Grundstein für den neuen “Tramsschapp” gelegt, der auf den Gebieten der Stadt Luxemburg und der Gemeinde Niederanven entsteht. Während dieser Zeremonie, die auf dem Gelände der “Lentille” stattgefunden hat, wurde eine Urkunde mit den Unterschriften aller Partner in einen Stein eingelassen.
Der neue “Tramsschapp”: Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde der Bau des Betriebshofs dem deutschen Architektenbüro Werkgemeinschaft Karlsruhe anvertraut, gemeinsam mit den luxemburgischen Ingenieurbüros INCA, AUCARRE und RMC. Im Betriebshof, auf einer Fläche von 33.000 m2, werden die 32 Tramfahrzeuge, die Cloche d’Or mit Findel auf ihrer Linie verbinden, beherbergt und in Stand gehalten. Der künftige Tramsschapp wird aus drei Gebäudeeinheiten bestehen, die in Rücksichtnahme auf die Umgebung entstehen und sich dort architektonisch und landschaftsbaulich optimal einfügen. Zwei Gebäude dienen Abstellen und der Instandhaltung der Fahrzeuge dienen. Im dritten befinden sich die Leitstelle des Tramnetzes sowie der Verwaltungssitz von Luxtram SA, die mit Bau und Betrieb der Tram betraut ist.
Auf dem Gelände werden insgesamt 4 km Rillenschienen verlegt: 8 Gleise zum Abstellen der Fahrzeuge, 3 Gleise für die Arbeiten (Wäsche, Besandung, Inspektion und Unterflurdrehbank), 4 Gleise für die Wartung und Instandhaltung und 1 Gleis für Betriebstests. Zwischen den Gleisen verläuft eine Rasenfläche.
Die kommenden Etappen: Im Tramsschapp wird die Umverlegung der Versorgungsleitungen weitergeführt, wie auch die Erdarbeiten, der Bau der Gebäude und der Zufahrtswege. 2016 werden die Arbeiten der Linie durchgeführt um 2017 das erste Tramfahrzeug in Empfang nehmen zu können. Anschließend folgen die ersten Tests und Probefahrten, bevor der erste Streckenabschnitt im zweiten Halbjahr 2017 in Betrieb genommen wird.

 

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